Sonntag 26. April 2009, 09:22 Uhr --
Popsängerin Rihanna hat die Polizei von Los Angeles zur Herausgabe von kostbarem Schmuck aufgefordert, der nach dem angeblichen Angriff ihres Freundes Chris Brown auf sie beschlagnahmt wurde. Die Sängerin habe bereits mehrfach um Rückgabe der drei Ringe und eines Ohring-Paares im Wert von umgerechnet elf Millionen Dollar gebeten, sagte ihr Anwalt Donald Etra der "Los Angeles Times". Der Schmuck gehört Rihanna nicht selbst.
Nach Angaben ihres Anwalts wollte sie ihn bei der Verleihung der Grammy-Awards tragen, zu der sie aber nach der mutmaßlichen Prügelattacke ihres Freundes nicht erschienen war. Die Besitzer hätten bereits mehrfach die Rückgabe des Schmucks verlangt, sagte Etra.
Der R&B-Sänger Brown steht derzeit wegen des Vorwurfs der Körperverletzung vor Gericht, eine nächste Anhörung soll am kommenden Mittwoch stattfinden. Laut Ermittlungsbericht soll Brown Rihannas Kopf gegen eine Autoscheibe gestoßen und sie geschlagen und gebissen haben. Auf Fotos, die eine Internet-Klatschseite später veröffentlichte, ist Rihanna mit verschwollenem Gesicht und Blutergüssen zu sehen. Im Fall eines Schuldspruchs drohen dem 19-Jährigen fast fünf Jahre Gefängnis.
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